TIBET ist der schönste Ort der Erde oberhalb von 4.000m, von höchsten Bergen umgeben auf drei Seiten. Die wunderschöne Himalaya-Kette mit dem höchsten Berg der Erde, dem Mt. Everest (8848m), dem heiligsten Berg, Mt. Kailash (6.714m), Buddhistische Mönche und Lamas, sind eindrucksvolle Elemente einer jeden Reise auf der hohen und trockenen Ebene Tibets. Nach Jahrhunderten der kompletten Isolation ist jetzt auch Tibet für den Westen offen. Ein Besuch in Tibet ist ein wunderbares und einmaliges Erlebnis für jeden Weltenbummler.
REISEINFORMATION ZU TIBET
Woran man immer bei jeder TIBET-REISE denken sollte, ist die Tatsache, daß das Land, wegen seiner extrem isolierten Lage im überwältigenden Himalaya, eines der zugleich faszinierenden aber auch ärmsten Gegenden der Welt ist. Aufgrund seiner begrentzten Erfahrung in puncto Tourismus (knappe 8 Jahre), bietet das Land nur eine limitierte touristische Infrastruktur – die aber ständig verbessert wird. Besucher sollten also nicht mit zu hohen Erwartungen in Sachen Infrastruktur nach Tibet reisen. Wir werden uns jedoch bemühen Ihr Aufenthalt dort so angenehm wie möglich zu gestalten.
Von Nepal nach Tibet zu reisen bedeutet sich tagelang auf unwegsamem Gelände zu bewegen. Besonders in der Monsun-Zeit (Juni bis August) kann die Strecke durch Erdrutsche und Erosion behindert werden; aus diesem Grunde muß der Reisende entsprechendes Schuhwerk und Regenkleidung bereithalten, um notfalls über die Erdrutsche zu Fuß zu gelangen (vor Allem auf Nepalesischer Seite).
Höhenprobleme bewältigen:
Nach Tibet zu reisen, das bedeutet anstrengendes Abenteuer in großen Höhen. Die meisten Besucher haben nur bedingt mit der Höhe zu kämpfen, aber wir empfehlen Ihnen trotzdem, vor einer solchen Reise den Rat Ihres Hausarztes zu suchen (besonders wenn Sie an Lungen- bzw. Herz- oder Blutschwäche leiden). Leichte Kopfschmerzen, Fieber, Appetitslosigkeit und Magenbeschwerden können vor der Akklimatisation auftreten.
Unsere Fahrt:
Wir raten unseren Gästen vier Liter Wasser am Tag zu trinken, langsam und tief zu atmen, und auch öfter als gewohnt zu pausieren um Erschöpfung vorzubeugen.
Geld:
Banken sind in Tibet/China samstags und sonntags geschlossen. Sie sollten also ung. USD 200.00 pro Person in bar dabei haben, um die Extras und die Mahlzeiten auf der Strecke nach Lhasa zu bezahlen. U.S. Dollars können einfach in Chinese Yuan, die lokale Währung, umgetauscht werden.
Führer:
Wir geben uns immer die größte Mühe tibetische Bergführer zu verpflichten, die gut Englisch sprechen; das neue Gesetz sieht jedoch vor, daß diese durch die Vereinigung der Bergführer nach dem Prinzip der Warteschlange gestellt werden. Bergführer in Tibet haben leider nicht ausreichende Möglichkeiten Englisch zu praktizieren; bitte haben Sie also Verständnis dafür, daß sie Ihnen nicht immer spontan und fließend antworten können. Fragen Sie daher lieber häufig nach, gestalten Sie aber Ihre Fragen einfach – das wird die Bergführer dazu ermutigen, Englisch zu reden.
Reservierung und Visa:
Ein Resevierungsformular samt Gesamtbetrag, mit Reisepassdaten (Name, Staatsangehörigkeit, Geburtsdatum und –ort, Passnummer, Austellungsdatum und Gültigkeit) und Angaben zum Beruf, Adresse und Telefonnummer müssen bei uns vorliegen, und zwar mindestens zwei Wochen vor Beginn des Treks (wenn Sie von außerhalb Kathmandus buchen, eine Woche wenn Sie bereits in Kathmandu selbst sind). Für den Mt. Kailash und dem Everest Base Camp ist die Reservierung samt Entrichtung des Gesamtbetrages jedoch vier Wochen im Voraus vorzunehmen. Wir können ein Visum für China / Tibet für USD 30.00 pro Person organisieren. Für die Visumabfertigung sind fünf Tage zu rechnen wenn Sie in Kathmandu sind – ansonsten wird eine 'Eilgebühr' erhoben.
Annulierung:
50% der Gesamtkosten der Tour werden als Annulierungsgebühr berechnet wenn diese bis zu 7 Tagen vor Tourbeginn erfolgt. Nach dieser Frist, also wenn weniger als 7 Tage vor Beginn der Tour bleiben, kann kein Betrag zurückerstattet werden. Auch bei zu spätem, bzw. Nicht-Erscheinen des Kunden kann kein Betrag erstattet werden.
Risiko und Haftung:
Wir bemühen uns sehr Ihre Reise so angenehm wie möglich zu gestalten. Alle Tibet-Touren werden jedoch von der Tibet Tourism Authority durchgeführt, sodaß wir oder unsere Mitarbeiter nicht belangt werden können bei Änderungen oder Absagen unserer Programme bei nicht-vorhersehbaren und unausweichlichen Situationen, wie zum Beispiel Straßenblockaden, Überflutungen, Schnee, politische Unruhen, Flugstreichungen, verspätete Ankünfte, Krankheit oder Unfälle. Alle zusätzlich anfallenden Kosten werden vom Kunden getragen. Aus diesem Grunde raten wir unseren Kunden, sich ausreichend für medizinische und sonstige Notfälle zu versichern. Auch eine Reiserücktrittsversicherung ist anzuraten.
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KURZE ÜBERSICHT ZU REISEZIELEN IN TIBET
Zhangmu (2500m):
In Nepal heißt dieser Ort Khasa; die Tibeter nennen ihn auch häufig Dram. Zhangmu ist eine kleine Siedlung an einem Berghang, 10Km entfernt von der Friendship Bridge, die über den Bhotekoshi River führt. Zhangmu ist mittlerweile der wichtigste Handelsplatz zwischen Tibet und Nepal. Das Klima ist ganz anders als im Hinterland. Die Berge um Zhangmu sind stark bewäldert, mit vielen Wasserfällen im Sommer und beeindruckenden Eisformationen im Winter. Dort gibt es eine Bank, eine Post, einen Regierungsladen. Die Stadt kennt einen Bauboom, der auf die steigende Nachfrage des Tourismus und des Handels zurückzuführen ist.
Nyalam (3750m):
Nepalesische Händler kennen diesen wichtigen Handelsort als Kuti. Heutzutage umkreist der Barrackenstil der Chinesischen Siedlungen die alten typischen Flachdachgebäude aus Tonbacksteinen. Obwohl die Vegetation karg ist, gibt es dort auf den Berghängen jede Menge 'alpine Fauna' während den Sommermonaten zu bewundern.
Tingri (4100m):
Tingri ist eine alte Tibetische Siedlung mit typisch Tibetisch gebündelten Behausungen am Fuße kleinerer Hügel. Eine kurze Erkundung der Siedlung gibt Ihnen bereits einen Einblick in das alte traditonelle Lebensstil der Tibeter. Auf der Straße nach Tigri, wenn man nach Süden blickt, kann man den Mt. Everest (8848m) sehen.
Xegar (New Tingri) (4050m):
Eine neue Chinesische Siedlung, gebaut am Fuße der Ruinen von Xegar Dzong, 7km von der Hauptverkehrsstraße gelegen. Seine Einwohnerzahl (3000 Menschen) macht diesen Ort zum Größten in der ganzen Gegend und gleichzeitig zu einem Zentrum für Mt. Everest Expeditionen.
Lhatse (4050m):
Lhatse liegt an einer Kreuzung wo es gen Westen zum Mt. Kailash (6714m) und Manasarovar Lake geht. Während der knappen Sommersaison ist das ganze Tal mit grüner Gerste und senfgelben Wiesen überzogen. Es ist eine willkommene Änderung nach den kargen Landschaften des Tibetischen Plateaus. Einige Kilometer entfernt gibt es auch eine kleine heiße Quelle.
Xigatse (3900m):
Die Stadt liegt im Südwesten der autonomen Region Tibet, wo der Nyangchu River auf den Yarlung Tsangpo River trifft. Shigatse ist die zweitgrößte Stadt in Tibet und ist das Umschlagzentrum für landwirtschaftliche Produkte und Viehhaltung für den Südosten Tibets. Auf tibetisch heißt 'Xigatse', 'Gebiet, wo Wünsche erfüllt werden'.
Tashilhunpo Monastery:
Der Tashilhunpo Monastery ist das größte Kloster in der Tsang-Gegend in Tibet. Es liegt in Xigatse und wurde von Gedun Drup gegründet, einem Schüler Tsongkapas, Gründer der Gelungpa Sekte. Gedun Drup wird als erster Dalai Lama gefeiert. Es wurde 1447 gebaut und seither ständig erweitert durch die Panchen Lamas. Der Ngagpa College (Tantric College) ist eines von vier klösterlichen Colleges und Residenz des Panchen Lamas. Das außergewöhnlichste Bild im ganzen Kloster ist die Statue des Riesen Maitreya (später einmal Buddha), aufgestellt durch den neunten Panchen Lama in 1914. Vier Jahre waren nötig um die riesige Statue fertigzustellen, welche jetzt 26 Meter hoch ist und mit 275Kg Massivgold und einer Vielzahl von Perlen, Türkisen, Koralien und Bernstein verziert. Der Begräbnisstupa des 4. Panchen Lama wurde 1662 gebaut, erhebt sich elf Meter hoch über dem Boden und ist mit Massivgold und –silber verziert.
Gyantse (3950m):
Gyantse liegt zwischen einem Kloster und einem Fort, und ist ein kleines Landwirtschaftszentrum, das berühmt ist für seine Teppiche und den Phalkor Choide Chorten. Dieses einmalige Bauwerk, gebaut in 1414, besteht aus fünf Stockwerken, die die fünf Ebenen zur Erleuchtung darstellen, und wird von dreizehn Ringen 'gekrönt', die die verschiedenen Stufen zum Buddhatum symbolisieren. Drinnen gibt es 108 Räume, die alle mit Fresken und Buddha Schreinen dekoriert sind.
Phalkor Monastery:
Das Kloster in Gyantse wurde 1418 gemeinsam von Kedup Je von der Gelugpa Sekte und Rabten Kunsang von der Sakyapa Sekte gergündet. Das Phalkor Monastery hat auf den Tibetischen Buddhismus einen besonderen Einfluß weil es drei verschiedene Sekten in einem einzigen Kloster zusammenbrachte: Die Gelugpa, die Sakyapa und die Bhuton Sekten. Die berühmte Kumbum Pagode, erbaut von Newari Künstlern aus Nepal und Tibetn steht ebenfalls auf demselben Hof und ist neun Stockwerke hoch, hat hundertacht Türen und siebenundsiebzig Kapellen, in denen sich Tonskulpturen und Wandgemäde befinden. Die Pagode leitet ihren Namen aus ihrem angeblichen Besitz von 100.000 gemalten oder skulptierten Bilder: Die '100.000 Bilder Pagode'.
Yamdrok Lake - The Sacred Lake (4425m):
Der Yamdrok Lake ist einer der größten und schönsten Seen in Tibet. Wir werden ungefähr zwei Stunden entlang des Ufers den See fahren. Yamdrok bedeutet 'Türkis' in der tibetischen Sprache, was auf die wunderschöne blaue Farbe des Sees zurückzuführen ist. Dieser See, im Gegensatz zu anderen Seen in Tibet, ist mit Süßwasser gefüllt und hat die Form einer Kneifzange – wie ein Skorpion. Er ist 624 Quadtratkilometer groß und liefert Stoff für wunderbare Fotos, die Sie vom Ufer aus machen können.
Lhasa - The Land of Lords (3650m):
Lhasa, die Hauptstadt der Autonomen Region Tibet liegt am rechten Ufer des Kyichu River, einem Nebenfluß des Yarlung Tsangpo River, auf einer Höhe von 3650m. Lhasa blickt auf eine mehr als 1300 Jahre alte Geschichte und ist seit jeher politische, kulturelle, wirtschaftliche und religiöse Hauptstadt Tibets. Auf Tibetisch heißt 'Lhasa', 'Land der Herren'. In Lhasa gibt es viele historische Sehenswürdigkeiten; die wohl berühmteste ist der Potala Palace des Dalai Lama, 13 Stockwerke hoch mit 1.000 Räumen, aber auch der Norbulingka, Sommerpalast des Dalai Lamas, das Drepung Monastery, das Sera Monastery, der Jokhang Temple – der heiligste Schrein in Tibet -, und der berühmte Rimpoche Temple verdienen einen Besuch.
Drepung Monastery:
Fünf Kilometer entfernt von Lhasa gelegen, steht das Drepung Monastery am Fuße des Mt. Ganpoi Uze, wo es 1416 durch Jamyang Choje, einen Schüler Tsongkapas (Gründer der Gelugpa Sekte), gegründet wurde. Das Kloster, das sich auf 250.000 Quadratmeter erstreckt und 7.700 Mönchen dauerhaft berherbergt, ist das Größte in Tibet. Im Drepung Monastery können viele historische Reliquien, Buddhistische Schriften, sowie Kunstobjekte bewundert werden.
Sera Monastery:
Sera bedeutet 'Heilstein' in der Tibetischen Sprache. Das Kloster liegt am Fuße der hügeligen Gegend, 3 Km im Norden von Lhasa Stadt. Sera besteht aus einer großen Halle in der gesungen wird und einem 'College'. Jamchen Choje, ein Schüler Tsongkapas, Gründer der Gelugpa Sekte, gründete das Sera Kloster 1419. Es wurde an einem Berghand erbaut. Sera Monastery, Ganden Monastery und Drepung Monastery in Lhasa sind zusammen als die 'drei großen Kloster Tibets'.
Jokhang Temple:
Der Jokhang Temple, gelegen im alten Zentrum Lahsas, ' Barkhor', wurde im 7. Jahrhundert nach Christus erbaut. Er wurde später durch die folgenden Herrscher erweitert und ist inzwischen ein riesiger architektonischer Komplex geworden. Der Tempel liegt im Osten und ist nach Westen ausgerichtet. Der Jokhang hat vier Stockwerke mit wunderschönen goldenen Dächern. Seine Architektur ist stark von der Tang Dynastie geprägt, weist aber auch nepalesische, sowie auch Elemente von indisch-buddhistischen Tempeln auf. Die Wandmalereien stellen historische oder religiöse Geschichten dar. Der Tempel beherbergt viele historische Reliquien, unter welchen eine Statue des Köngis Songtsen Gompo, der Prinzessinen Wencheng, Bhrikuti Devi (Nepalesin), eine Weide (ein Baum) und die Schrifttafel 'The Uncle-Nephew Alliance Tablet'. Jokhang ist Tibets spirituelles Zentrum und der heiligste Ort für die Pilger im tibetischen Buddhismus. Es beherbergt eine Statue des Sakyamuni als 12jährigen. Die zirkuläre Barkhor Street zählt eine Vielzahl von Läden und ist gesäumt von Straßenverkäufer, die sich mit den Pilgern vermengen, die im Uhrzeigersinn den Jokhang Temple umkreisen. Ein Abendspaziergang (Kora) um den Jokhang Temple inmitten von tibetischen Pilgern ist ein einmaliges Erlebnis!
Potala Palace:
Der Potala, eines der bekanntesten Gebäude der Welt liegt auf dem 'Red Hill' in Lhasa. Im 7. Jahrhundert, nach der Trauung des tibetischen Königs Songsten Gompo mit der Prinzessin Wencheng des Tang Hofes wurde der Palast gebaut um den tibetischen Hof mit einem Ort der Verehrung und der Meditation zu versehen. In der Mitte des 17. Jahrhunderts wurde er vom fünften Dalai Lama zu seiner jetzigen Größe ausgebaut und diente fortan als Winterpalast der Dalai Lamas. Der Bau dauerte insgesamt fünfzig Jahre. Der Potala ist geteilt in zwei: der Red Palace und der White Palace. Die Gesamthöhe des Potalas beträgt 117 Meter – auf dreißig Stockwerken. Die Länge des Palastes vom Osten nach westen beträgt 400 Meter und die Breite vom Süden nach Norden 250 Meter. Das Gebäude besteht aus Stein und Holz und hat goldene Dächer. Es ist ein majestätisches architektonisches Meisterwerk.
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